über

achod_2013_02_KLArmin Chodzinski (1970) ist Künstler und studierte bei Thomas Huber und Raimund Kummer an der HBK Braunschweig. Er liebt die Kunst und begreift sich als Maler, glaubt an die fundamentale Bedeutung einer künstlerischen Haltung, die sich an Ernsthaftigkeit und Substanz misst und ist getrieben von Fragen. Zentral in seinem Werk ist die Auseinandersetzung mit Kunst im Verhältnis zu Ökonomie, Gesellschaft und städtischem Raum. Das Verhältnis von Kunst und Ökonomie destilliere sich im öffentlichen Raum, behauptet er. Seine Praxis ist der Selbstversuch, die Forschung im Feld – weniger die Arbeit mit Öffentlichkeit, als vielmehr das Handeln in Teilöffentlichkeiten – und die Reflektion innerhalb der klassischen künstlerischen Medien.
Auf dieser Grundlage hat Chodzinski in Wirtschaftsunternehmen versucht zu verstehen, was es mit der Ökonomie ist und in der Anthropogeographie, was mit dem Raum. Er unterrichtet regelmäßig an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, macht Lecture-Performances in Theatern, Ausstellungen, Zeichnungen, schreibt Texte, tanzt, redet, forscht und begreift alles gemeinsam als seine künstlerische Praxis, die vor allem eine forschende Auseinandersetzung mit Welt ist. Chodzinski ist Überzeugungstäter und lebt in Hamburg.

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