Kategorie: video

Das Tanzalphabet in Potsdam

In der Ausstellung Restraining Order. The Art of Selfcontrol im Einstein Forum in Potsdam wird erstmals das gesamte Tanzalphabet als Videoinstallation zu sehen sein.
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Ausstellungseröffnung am 23. April um 19 Uhr im Einstein Forum Potsdam
Mit Arbeiten von: Sven Bergelt, Leipzig; Armin Chodzinski, Hamburg; Kathrin Ganser, Berlin; Carsten Hensel, Potsdam; Irene Izquierdo/Pantelis Pipergias Analytis, Berlin; Koschies, Potsdam; Lindsey Landfried, Pittsburgh/Berlin; Paula Muhr, Subotica/Berlin; Christa Panzner, Potsdam; Ariane Pauls, Berlin
Einführung: Adrienne Goehler, Berlin


k wie kontrolle

Da es bis zur nächsten Vorstellung des Tanzalphabetes aus Termingründen noch ein wenig dauert, finden Sie hier die Veröffentlichung des Buchstaben K wie Kontrolle zum Wohlgefallen und Reflektieren. Das Tanzalphabet ist eine Forschunganordnung, denn was man versteht muss man tanzen, man muss seinen Körper befragen und dann weiterforschen. Vielleicht ist K wie Kontrolle ein direkter Link zu der Veröffentlichung von Robert Pfaller mit dem zweifelhaften Titel Wozu es sich zu leben lohnt – aber eben nur vielleicht.

zärtlicher opportunismus – die messe ist gelesen

Die Lecture Zärtlicher Opportunismus – Ich möchte Teil eines sozialen Mediums sein  im Kunstverein Hamburg war eine Messe. Eine Mitschnitt kann man hier anschauen: Livestream
Es war ein guter Abend mit dem Premiereneinsatz meines neunen Effektgerätes, das leider im Rahmen der Raumakkustik mehr schlecht als recht funktionierte.
Auch eine Lecture, die eine Singleauskopplung nahe legt – der Sound ist allerdings sehr schlecht: Mark Zuckerberg sagt (im Stream ab 13:20 min)

tanzalphabet

Nach einem durchwachsenden Auftritt beim Eröffnungsredner Wettstreit des Kunsthasserstammtisches und einer sehr guten Lecture im Ballsaal des Thalia in der Gaussstrasse Hamburg, geht es nun nahtlos weiter:

Die erste Präsentation des nun fertiggestellen Tanzalphabets im Golem, Hamburg

Der Versuch die Sedimente des Handelns im Tanz zu betrachten – strukturiert und alphabetisch. Das klingt kompliziert, aber was man nicht versteht, muss man tanzen. Armin Chodzinski ist Künstler, Performer und Autor und immer wieder drehen sich seine Arbeiten um Begriffe: Von Arbeit und Befriedigung, über Gemeingüter oder Wachstum, bis Macht, Punk und Zweifel. Jedem Buchstaben des Alphabets hat er seit 2009 einen Begriff zugeordnet, dazu ein passendes Stück Musik ausgewählt, versucht das ganze tanzend zu verstehen und davon jeweils ein Video gemacht. Ein roter Vorhang, ein Anzug, eine Kamera. Da gibt es Karaoke-Videos, exstatischen Ausdruckstanz, Neuinterpretationen alter Lieder und Modellbau. Einige dieser Videos verwendet er in seinen LEcture-Shows oder kompiliert daraus Ausstellungsbeiträge.
Nun wird in einer Reihe von drei Veranstaltungen im GOLEM erstmals das vollständige Alphabet vorgestellt. In kurzen begleitenden Essays stellt Armin Chodzinski seine Video-Analyse in einen Kontext – manchmal kryptisch, manchmal konkret, manchmal hilflos, manchmal arrogant, um dann die zwischen 2 bis 6 min langen Video-Miniaturen zu zeigen. Eine Tour de Force durch die Alphabetisierungsversuche eines Universaldilettanten, der gerne Gin trinkt. Erster Termin: Sonntag 27. Januar, 20 Uhr

roland wagner bezzola karasek (interview)

Roland Wagner Bezzola Karasek ist Teilnehmer einer Ausstellung im Substitut in Berlin, die Act 1 heißt. Das ist in sich schon mal interessant! Denn: Roland Wagner ist ein guter Künstler mit interessanten Projekten, die man sich so zunächst einmal nicht sonderlich gut in einer Ausstellung denken kann. Wie nach 20 Millionen suchen und die dazugehörige Telenovela in geschlossenen Räumen zeigen? Und wie soll man dort einen Rekord schwimmen?

Im letzten Jahr entstand ein Hintergrund-Interview, eine Art Homestory, die anlässlich der Tatsache, dass Roland Wagner bald weltberühmt ist, hier zum Download bereit gestellt wird – auf das die Presse nicht immer wieder das Gleiche fragen muss und sich besser vorbereiten kann: Lade und Lese

Arnold Hau

“Als ich noch ein Bulle war, damals auf dem Boulevard”

Die großartigen Filme der Gruppe Arnold Hau der Neuen Frankfurter Schule um die Herren F.W. Bernstein, Robert Gernhardt und F.K. Waechter sind mittlerweile in großer Zahl auf YouTube zu finden. Das ist gut und lohnt eine abendliche Recherche, bei der man sich der Albernheit hingeben kann. Es empfiehlt sich allerdings, bevor man dann völligst verwirrt den Schlaf sucht, bei Michael Glasmeier und List Steib in A wie Albernheit nachzulesen, um dann gänzlich verwirrt, aber auch erlöst die Augen schliessen zu können.