Kategorie: art&economy

ein geschenk

Ab sofort ist die verlagslose Publikation “art in company / kunst und wirtschaft” mit Essays und Interviews zum Stimmenwirrwarr zwischen den Stühlen als kostenloser Download hier bereit gestellt. Mit: Roland Wagner Bezzola, Philipp Meier, Doris Rothauer, Ariane Berthoin Antal, Michael Auer, Martin Tröndle, Timothy Speed und Armin Chodzinski. Bitte! Es ist mir ein Vergnügen!

hörspiel des monats

Die SWR-Produktion “Pieta Piëch. Ein Dokumentarpassionsspiel” von Walter Filz ist im Januar 2013 Hörspiel des Monats der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Dies hat die unabhängige Jury Ende Januar entschieden. Das Gewinnerstück wurde im November 2012 bei den ARD Hörspieltagen unter Mitwirkung von Schauspielern, Mitgliedern des SWR Vokalensembles Stuttgart und dem Performer Armin Chodzinski in einer Live-Inszenierung uraufgeführt und war am 27. Januar in SWR2 zu hören. Autor und Regisseur Walter Filz beschreibt darin in sieben Stationen den Lebens- und Leidensweg des Porsche-Enkels und VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Karl Piëch. “Pieta Piëch” steht zum Herunterladen und Nachhören auf www.SWR2.de/hoerspiel.

roland wagner bezzola karasek (interview)

Roland Wagner Bezzola Karasek ist Teilnehmer einer Ausstellung im Substitut in Berlin, die Act 1 heißt. Das ist in sich schon mal interessant! Denn: Roland Wagner ist ein guter Künstler mit interessanten Projekten, die man sich so zunächst einmal nicht sonderlich gut in einer Ausstellung denken kann. Wie nach 20 Millionen suchen und die dazugehörige Telenovela in geschlossenen Räumen zeigen? Und wie soll man dort einen Rekord schwimmen?

Im letzten Jahr entstand ein Hintergrund-Interview, eine Art Homestory, die anlässlich der Tatsache, dass Roland Wagner bald weltberühmt ist, hier zum Download bereit gestellt wird – auf das die Presse nicht immer wieder das Gleiche fragen muss und sich besser vorbereiten kann: Lade und Lese

visitenkarte der deutschen wirtschaft

468 Seiten und 65 Euro, das sind die Eckdaten der “Visitenkarte“, die sich die Deutsche Wirtschaft für ihr Corporate Collections hat drucken lassen. Die Rheinische Post hat dies zum Anlass genommen, die darin enthaltenen Düsseldorfer Unternehmen in einer Serie vorzustellen. Es ist schon sehr erstaunlich, wie diese Artikel und aber auch das Buch selbst funktionieren: Die Addition der Freiheit im strengen Blick auf das zahlenbasierte Unternehmertum. Wer das nicht mit kompletten Unverständnis zur Kenntnis nimmt ist beneidenswert, allen anderen sei eine kurze Minute des Weinens gegönnt.

modern art was CIA ‘weapon’

Frances Stonor Saunders im The Independent: “For decades in art circles it was either a rumour or a joke, but now it is confirmed as a fact. The Central Intelligence Agency used American modern art – including the works of such artists as Jackson Pollock, Robert Motherwell, Willem de Kooning and Mark Rothko - as a weapon in the Cold War. In the manner of a Renaissance prince – except that it acted secretly – the CIA fostered and promoted American Abstract Expressionist painting around the world for more than 20 years.” full article
Vergleichend dazu, das Buch Wer die Zeche zahlt… vom der selben Autorin. (Rezension)

moritz suter

In dem 2011 erschienenen Buch des Soziologen Ueli Mäder “Wie Reiche denken und lenken – Reichtum in der Schweiz: Geschichten, Fakten, Gespräche” findet man auf den Seiten 192 ff ein Gespräch mit dem ehem. CEO der Swissair, Leiter und Gründer der Crossair und Piloten Moritz Suter. Zitat aus dem Gespräch:
Seite 199: “Ich habe meinem Vater gesagt, dass auch er als Komponist einen Dirigenten braucht, der sein Stück aufführt. Dirigenten sind Manager und Komponisten sind Unternehmer. Der Unternehmer ist ein Künstler. Ich wäre nie in der Lage gewesen, eine Firma als Manager zu führen, dafür bin ich viel zu kreativ. (…) Ich bin eigentlich kein typischer Pilot. Ich war nie technikbegeistert. Für mich war Saint-Exupéry das Vorbild. Ich war ein Abenteurer. Wichtig ist aber, dass man den Weg zu sich irgendwann findet.”

dancia purg

“Professor Danica Purg is the founding and current President of the IEDC-Bled School of Management, Slovenia, and the founding President of the Central and East European Management Development Association (CEEMAN), which has 170 members from 42 countries and whose aim is to enhance management development in Central and Eastern Europe. She is also chairperson and director of the European Leadership Centre (ELC), established with the aim of assessing and promoting European leadership through the organization of forums, workshops and research.
Dr. Purg is professor of leadership and effective management at the IEDC-Bled School of Management. Her special field of interest is looking for inspirations for managers from art and other professions. She has authored and co-authored several books and numerous articles on technological and organizational change, comparative HRM practices, team building, economic reforms and management development in Central and Eastern Europe (published in Slovenia, the Netherlands, Germany, Japan, Russia, the UK, and the US).”
In 2010 she wrote an interesting Paper titeled: “Arts-Based Leadership Development at the IEDC-Bled School
of Management”

kulturelle quellen der neuheit

Am Wissenschafts Zentrum Berlin gilt ein Schwerpunkt des Forschungsvorhabens:”Kulturelle Quellen von Neuheit” der Kunst bzw. den “künstlerischen Wirkungen auf Neuheit”. Um über die Arbeit des WZB auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt es sich gelegentlich die Research Reports zu verfolgen, die auf der Homepage zum Download bereit gestellt werden.

artists in industry

“Artists are often inspired by new environments and by exposure to different social and economic contexts. Their presence even on a temporary basis within industry and research contexts can have an inspirational effect enabling exchange of valuable knowledge and skills between people and over the long term between different sectors of society.
The interact website reflects on a programme of artists placements between 2005 and 2007 and provides a platform for artists and hosts to share best practice, publish guidelines and develop case studies to provide others with tools for future placement opportunites.”

Die Homepage finden Sie hier: artists in industry

it is okay for artists to make money…

2003 sorgten der Professor der Harvard Business School Rob Austin und der Theaterdramaturg Lee Devin für einiges aufsehen mit ihrem Buch: Artful Making – What Managers Need to Know About Artists Work.
Im Juni 2009 haben beide ein Arbeitspapier erstellt, dass den damals beschriebenen Gedanken erweitert: It Is Okay for Artists to Make Money… No, Really, It’s Okay.
Austin/Devin formulieren in diesem Text, die Notwendigkeit, ein sorgfältigeres und weniger emotionales Gespräch über die Spannungen zwischen Kunst und Wirtschaft zu führen. Die allgemeine Abneigung gegen Wirtschaft, die unter Künstlern üblich sei, müsse überwunden werde. Dazu fordern sie bessere Theorien darüber zu entwickeln, wie Kunst und Wirtschaft gemeinsam agieren können.
Ein gutes Gespräch fände dann statt, wenn Kunst und Wirtschaft in einem produktiven Spannungsverhältnis zueinander stünden, in dem weder Künstler noch Manager die Vorherrschaft haben.

the art of management


Zitat: “ARTISTS routinely deride businesspeople as money-obsessed bores. Or worse. Every time Hollywood depicts an industry, it depicts a conspiracy of knaves. Think of “Wall Street” (which damned finance), “The Constant Gardener” (drug firms), “Super Size Me” (fast food), “The Social Network” (Facebook) or “The Player” (Hollywood itself). Artistic critiques of business are sometimes precise and well-targeted, as in Lucy Prebble’s play “Enron”.”
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