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| >1.
Marktwirtschaft ist kein Kampf aller gegen alle, sondern ein "Unternehmen der Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil" (John Rawls).
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| >2.
Der Wohlstand hängt in der Marktwirtschaft nicht vom Wohlwollen der Akteure ab, sondern von den Handlungsbedingungen, die das eigeninteressierte Handeln der Akteure in Richtung auf das Gemeinwohl kanalisieren.
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| >3.
Moralische Defizite in der Welt sind nicht unmoralischen Motiven der Akteure, sondern einer defizienten Rahmenordnung zuzuschreiben und daher durch deren Änderung zu beheben. Bedingungswandel statt Gesinnungswandel.
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| >4.
Die individuelle Handlungsmoral wird nicht überflüssig, aber sie kann nur praktiziert werden, wenn sie im Wettbewerb skonomisch vorteilhaft ist oder durch die Rahmenordnung vor der Ausbeutung durch Konkurrenten geschützt wird.
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Text: Karl Homann, Professor für Wirtschaftsethik: Das Kamel geht durch das Nadelöhr in econy 01/99, Seite 162. |
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